Pflegezentrum glottertal - Katharina-Rieder-Haus


Neustart im Pflegezentrum

Gute Nachrichten: Das Pflegezentrum im Katharina-Rieder-Haus hat einen neuen Eigentümer und Betreiber. 

 

Die 3sam aus Freiburg übernimmt das gesamte Grundstück und die Gebäude. Träger der 3sam sind AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und das DRK. Die 3sam beschäftigt ca. 450 Mitarbeitende im Bereich häuslicher und stationärer Pflege, Tages‑ und Nachtpflege sowie sozialmedizinischer Versorgung. 

Homepage: Dreisam Sozialmedizinische Pflegebetriebe gGmbH | Pflege mit Hand und Herz

 

Wie bisher geplant, wird es eine Tagespflege für 20 Personen geben. Die bisher geplante stationäre Pflegeeinheit wird in ein „Pflegewohnen“ mit neuem Konzept umgewandelt und richtet sich an Personen mit Pflegegrad 2 und 3, aber auch mit 4 und 5. 

Die bisherigen Zimmer mit Dusche erhalten standardmäßig eine „Mini-Küche“.  Alle Bewohnenden gehen mit der 3sam einen Mietvertrag ein und können je nach Fähigkeiten und Bedürfnissen weitere Leistungen zubuchen, womit ein hoher Grad an Flexibilität bei Personal, Betreuung und Kosten gegeben ist.

Neben dem „Pflegewohnen“ wird es noch 4 Plätze für eine Ersatzpflege geben, wenn Angehörige ausfallen oder eine Überbrückung zwischen Krankenhaus und häuslicher Pflege gebraucht wird.

Leider wird es in Glottertal keine Möglichkeiten für schwer an Demenz erkrankte Personen geben.

Weitere Details können den beiden untenstehenden Artikeln aus der Badischen Zeitung entnommen werden (siehe Download-PDF-Dateien).

 

Der langjährige Mietvertrag, den die Gemeinde Glottertal mit der Caritas geschlossen hatte, wurde übernommen, sodass die beiden Räumlichkeiten weiterhin von der GenerationenGemeinschaft Glottertal e.V. betrieben werden können.

Die 3sam hat ein hohes Interesse an einer Zusammenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement signalisiert.

 

Wir freuen uns sehr, dass jetzt wieder ein „Altwerden in vertrauter Umgebung“ möglich ist, auch wenn ein erhöhter Pflegebedarf vorliegt, der vom persönlichen Umfeld nicht abgedeckt werden kann.

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BZ_Neues_Konzept_fur_Seniorenzentrum.pdf
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BZ_Glottertal_geht_neue_Wege_in_der_Alte
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Aktueller Stand: Seit 2,5 Jahren geschlossen

Nachdem der Investor und Betreiber, die Caritas Breisgau-Hochschwarzwald, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchläuft, ist das Haus mit 45 stationären und 20 Tagespflegeplätzen geschlossen und steht leer. Die Caritas Breisgau-Hochschwarzwald möchte das Gebäude verkaufen.

Für uns als Verein und für die Glottertäler Dorfgemeinschaft ist es nicht nachvollziehbar, dass nach 2,5 Jahren Stillstand keine Lösung gefunden werden kann, die eine Altersversorgung sicherstellt.

 

Deshalb schlagen wir einen Runden Tisch vor, an dem der aktuelle Stand und Zukunftsmöglichkeiten, auch unter dem Aspekt der „Sorgende Gemeinschaft – Eine Initiative vom Landkreis Breisgau Hochschwarzwald“ besprochen werden.

Der Bedarf ist da. Es steht eine Immobilie zur Verfügung, die eine moderne Versorgung und attraktive Arbeitsbedingungen bietet. Die Personalfrage sollte lösbar sein.


Aktuelle situation

Ende November 2022 hat sich die Caritas dazu entschlossen, die Pflegegruppen im Katharina-Rieder-Haus vorerst zu schließen. Als Grund wurde der große Personalmangel genannt.

Am 2. März 2023 fand eine öffentliche Informationsveranstaltung der Caritas Breisgau-Hochschwarzwald und der Gemeinde Glottertal statt, die von ca. 150 Personen besucht wurde. Die Veranstaltung stand unter der Überschrift „Wie geht es weiter?“ Neben Bürgermeister Herbstritt stellten sich Herr Kandziorra (Vorstandsvorsitzender Caritas Breisgau-Hochschwarzwald), Frau Klose (Personalleiterin) Frau Lattwein (Leiterin Altenpflege) und Frau Dittes (Fortbildung) den interessierten Bürgern. Jeder der sich meldete, konnte Anregungen, Kritik, Sorge und Vorschläge für die Zukunft äußern. Alle Beiträge wurden von den Caritas-Vertretern und Bürgermeister Herbstritt beantwortet oder kommentiert. Laut Herrn Kandziorra sieht sich die Caritas in der Pflicht, das notwendige Personal anzuwerben. Dennoch hofft er auf die Unterstützung der Dorfgemeinschaft.

Ein wichtiger Baustein der Personalwerbung ist ein Caritas-Fortbildungskurs über 10 Tage, der am 17.04.2023 in Glottertal startet. Der Kurs wendet sich besonders an Neu- und Wiedereinsteiger im Pflegebetrieb. Details siehe beigefügte Dateien. Ein konkreter Termin zur Wiedereröffnung wurde nicht genannt.

 

Die GenerationenGemeinschaft Glottertal unterstützt das Anwerben neuer Mitarbeiter wo immer möglich, besonders durch Mund zu Mund-Information. Zu einem späteren Zeitpunkt können sich Interessierte im Bereich Begleitung/Ehrenamt einbringen. Weiterhin sind der Bürgertreff und das Generationen-Café auch während der Schließung geöffnet.

 

Für interessierte Personen findet am 15.03.2023 um 9:30 bis 11:30 Uhr eine ergänzende Informationsveranstaltung der Caritas im Pflegezentrum (Bürgertreff) statt.

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Ausschreibung Caritas
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Entstehung des Pflegezentrums

Am 12.12.2011 wurde von der damaligen Leader-Arbeitsgruppe, Vorläufer der heutigen GenerationenGemeinschaft Glottertal e.V, ein Haushaltsantrag zur Bedarfsermittlung, Konzeptplanung und Förderung von Betreuungsangeboten im Alter gestellt.

 

Dieser Antrag wurde vom Gemeinderat genehmigt. Am 21.03.2012 fand die erste große Informationsveranstaltung mit dem damaligen Bürgermeister aus Eichstetten statt. Es kamen ca. 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger. Es schlossen sich zahlreiche Besuche in anderen Gemeinden und Einrichtungen an. Ab 2012 wurden viele Konzepte besprochen und Kontakte zu möglichen Trägern und Investoren hergestellt. Die Beschaffung des Grundstücks durch die Gemeinde Glottertal war dann ein Meilenstein und Durchbruch. Das Pflegezentrum mit dem Investor und Träger Caritas ist jetzt fast fertig und bezugsbereit.

 

Die GenerationenGemeinschaft Glottertal ist sehr froh, dass jetzt ein Angebot für ältere Menschen im Glottertal besteht. Ursprünglich war nur eine stationäre Pflegeeinheit angedacht. Daraus ist ein komplettes Angebot mit Tagespflege, Kurzzeitpflege und stationärer Pflegeeinheit geworden. 

einige Eckpunkte

Öffnung:
Geplanter Name:
Grundstück Pflegezentrum:
Bauweise:
Pflegeplätze:
Zimmergröße:
Kurzzeitpflege:
Tagespflege:
Kurzzeitpflege:
Möglicher Pflegegrad:
Demenz:

 

Aufteilung:




Kapelle:

Außenbereiche:


 

 

 

 

 

Parkplätze:

 

15. März 2022

Katharina-Rieder-Haus

ca. 5400 m²

2 Stockwerke plus Attikawohnungen

45, alles Einzelzimmer mit Sanitärbereich

ca. 16,5 m²

eingestreut, 2-3 Zimmer, je nach Bedarf

20 Plätze

1-3 Zimmer

0-5

Alle Demenzstufen, einschließlich der Hinläufer

3 Gruppen à 15 Personen

1 Gruppe im Erdgeschoss, Demenzbereich

2 Gruppen im 1. Obergeschoss

Tagespflege im Erdgeschoss, westlicher Bauteil

Verwaltung nach Norden, Richtung Sonnenhof

Als Name ist Barbara-Kapelle geplant, Größe kann flexibel gestaltet werden.

Große Dachterrasse in östlicher Richtung (taleinwärts).

Ebenerdiger Ruhebereich im Anschluss an die Erdgeschossgruppe – ebenfalls in östlicher Richtung.

Abgeschlossener Demenzaußenbereich im Anschluss an die Kapelle.

Vor der Tagespflege und seitlich in westlicher Richtung.


Regelbetrieb stationäre Pflegeeinheit

Grundsätzlich sind die Räumlichkeiten so geplant, dass eine Wohnatmosphäre entsteht. Deshalb sind Abstellplätze für tägliches Gebrauchsgut separiert, so dass sie nicht besonders auffallen.

 

Das Essen wird vorgekocht nach einem verbesserten Cook-and-Chill-Verfahren und angeliefert. Salate und ergänzende Speisen werden in der jeweiligen Gruppe in der separat dafür vorgesehenen Küche zubereitet. Hier besteht für die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Wie in allen Caritas-Einrichtungen wird für die Bewohnerinnen und Bewohner eine Tagesstruktur und -programm erstellt.

Regelbetrieb Tagespflege

Wie beschrieben, ist der stationäre Bereich des Pflegezentrums Katharina-Rieder-Haus eröffnet. Jetzt soll die Tagespflege mit 20 Plätzen folgen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest und hängt von den Anmeldungen ab. Die Räumlichkeiten sind sehr schön gestaltet. Es gibt unter anderem eine Kochecke, Ruheräume, einen gemütlichen Aufenthaltsbereich sowie einen Außenbereich.

Attika-Wohnungen (2. Obergeschoss)

Die sieben Attika-Wohnungen werden von der Caritas vergeben. Es handelt sich um sechs Einzimmerwohnungen mit Dusche/Toilette und eine größere Wohnung.  

Außerdem werden zwei Wohnungen für MitarbeiterInnen angeboten.

Räume der Gemeinde/GenerationenGemeinschaft Glottertal e.V.

Im Katharina-Rieder-Haus gibt es zwei Räumlichkeiten, die die Gemeinde für 25 Jahre angemietet hat und die von der GenerationenGemeinschaft mit Leben gefüllt werden.  Die Räumlichkeiten sollen multifunktional genutzt werden.  Mehr zur Nutzung siehe unter den Reitern Generationenbüro und Bürgertreff auf unserer Homepage.

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